... KALKSCHUTZ

Unser Mistelbacher Wasser schmeckt sehr gut, ist aber mit 24° dH relativ hart. Es gibt verschiedene Wege, wie man seine Geräte und Rohrleitungen schützen kann.

Enthärtungsanlagen sind die klassische Kalk-Lösung für den Haushalt. Dazu muss in die Anlage ein spezielles Regeneriersalz eingefüllt werden. Mit diesem werden die Härtebildner aus dem Wasser entnommen und in die Kanalisation weggespült. Diese Anlagen werden so eingestellt, dass etwa ein Drittel der Rohwasserhärte im enthärteten Wasser übrig bleibt. Die Enthärtungsanlage schützt somit die Rohrleitungen und Geräte vor Kalkablagerungen und minimiert den Putzaufwand im Badezimmer bei Waschbecken, Duschwand und Armaturen. Durch die Enthärtung verändert sich allerdings der Geschmack des Wassers, es schmeckt leerer. Die Gartenwasserleitung und idealerweise eine Trinkwasserleitung in die Küche sollten deshalb nicht an die Enthärtungsanlage angeschlossen werden.

Kalkschutzanlagen vermindern auf natürliche Art gezielt und wirksam die Bildung von Kalkstein. Sehr gut funktioniert beispielsweise die Biocat - Watercryst Kalkschutztechnologie. Mit dem Verfahren der Biomineralisierung wird ein Kalkschutz ohne den Einsatz von Chemie ermöglicht. Dazu bleiben alle Mineralstoffe dem Wasser erhalten. Die Rohrleitungen und Geräte werden optimal geschützt und der Geschmack des Wassers wird nicht verändert. Dafür wird aber der Putzaufwand im Badezimmer nicht wesentlich weniger, da der Kalk in voller Menge im Wasser enthalten bleibt. Der Kalk lässt sich aber leichter wegwischen.

Wasserbeleber wie zum Beispiel jene der Firma Grander oder EWO Naturkraft erreichen auch einen gewissen Kalkschutzeffekt. Allerdings steht bei diesen Geräten ein gänzlich anderes Ziel im Vordergrund. Das Wasser soll durch Informationsübertragung frischer werden, Kraft spenden, lebendiger machen, das Wohlbefinden steigern.